Hausarzt Eislingen

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    Disease-Management-Programme (DMPs)

    Die letzten Jahre wurden gemeinsam von den Krankenkassen und der kassenärztlichen Vereinigung (KV) strukturierte Behandlungsprogramme für einige chronische Erkrankungen entwickelt, welche als
    Disease-Managment-Programme (DMPs) oder auch „Chroniker-Programme“ bezeichnet werden.
    Für folgende Krankheiten im hausärztlichen Bereich wurden diese ausgearbeitet:

    Mit diesen Programmen soll die Versorgung der chronisch kranken Patienten standardisiert und optimiert werden. Der Weg dazu ist die Koordination aller medizinischen Maßnahmen durch den „DMP-verantwortlichen Arzt“ und eine strukturierte Diagnostik und Behandlung nach internationalen Leitlinien. Dazu ist eine regelmäßige Dokumentation erforderlich, die Daten werden dann ständig analysiert. Eine enge Kooperation mit anderen Fachärzten ist ein zentraler Punkt. Es werden bestimmte Qualitätskriterien für teilnehmende Arztpraxen vorgeschrieben, spezielle Fortbildungen sind Pflicht.

    Für den Patienten gibt es neben der optimierten Versorgung weitere Vorzüge wie den Erlass der Praxisgebühr und verminderte Zuzahlungen. Die Praxis erhält für den höheren Aufwand ein Zusatzentgelt. Die Patienten sollten sich regelmäßig, i.d.R. vierteljährlich (was bei diesen chronischen Erkrankungen meist ohnehin der Fall ist) in der Praxis vorstellen.

    Für den „DMP-verantwortlichen Arzt“ sind bestimmte fachliche, organisatorische und gerätetechnische Voraussetzungen erforderlich, die in unserer Praxis erfüllt werden.

    Wie kann man am DMP teilnehmen?
    Man muss an einer der o.g. chronischen Erkrankungen leiden.
    Die Initiative kann dann vom Patienten oder vom Arzt ausgehen. Man führt ein Informationsgespräch, der Patient erhält dann eine Teilnahme-/ Einwilligungserklärung, eine Patienteninformation sowie eine Datenschutzinformation.

    Beim ersten Termin müssen die Formulare dann ausgefüllt und von uns an eine zentrale Datenstelle der Krankenkassen übermittelt werden. Danach wird dann eine sog. Erstdokumentation ausgefüllt, d.h. die Erkrankung wird genau erfasst, z.B. die Schwere der Herzkrankheit oder die Güte der Diabetes-Einstellung. Anschließend werden regelmäßige Kontroll-Termine vereinbart. Diese sog. Folgedokumentationen erfolgen dann halb- oder vierteljährlich, abhängig vom Krankheitsbild.

    Wenn Sie dazu noch Fragen haben, sprechen Sie uns an.

    Ihr Praxis-Team Dr. Höpfner